Was bisher geschah 2. Teil

2011 haben wir ja mit dem Triathlon angefangen. Große Klappe, Geburtstagsgeschenk war die Anmeldung für
Sprint in Heilbronn, große Augen,
und feststellen, dass ich meine Schwimmleistung überprüfen muss.
 
In der Nähe gab es, bzw. gibt es, ein Hallenbad mit 50 Meter Bahn. Also sonntags frohen Mutes da hin….
Kraul kannte ich nur aus dem Fernsehen, also mit dynamischen Bruststil los.
50 Meter? Nee, die haben sich vermessen.
Möglichst unauffällig bin ich nach einer gewissen Zeit mit großen (1Meter Schritten) am Beckenrand hoch
und wieder runter. Musste ja überprüfen, ob die Beckenlänge  nicht vielleicht 200 Meter sind.
 
Waren es nicht.
Ihr merkt: Schwimmen war erstmal die größte Herausforderung…..
 
Irgendwann standen wir dann in Heilbronn in der Wechselzone. Unser Freund war uns beim Einrichten behilflich.
Ich war völlig überfordert. Bin ich ja eh eher der chaotische Typ – auf meinem Schreibtisch ist für Außenstehende auch keine Logik zu erkennen- .
 
Meine Güte, was man da alles auf einem Quadratmeter hinlegen muss.
Schuhe hier Schuhe da. Riegel, Helm, Startnummer, coole Sonnenbrille, Flaschen, ach ja das Fahrrad. Naja, nach diversen Überprüfungen
sah es dann halbwegs vernünftig aus. 🙂
 
Abends dann ein Bier zur Beruhigung und ab ins Bett…..
 
Yvonne und ich hatten uns vorgenommen, den ersten Triathlon gemeinsam zu machen. Da sie eher aus dem Wasser kommt, ich schneller
auf dem Rad bin, wussten wir, wir treffen uns nach ein paar Kilometern.
Was hab ich mich gefreut, als ich sie aufgefahren bin. Süß sah sie aus, wie immer, wie sie auf dem geliehenen Rad meines Vaters
mit ruhigem Oberkörper, locker rollend, aus der Stadt fuhr.
Aus ein paar ermunternden Worten wurde erstmal ein ausgiebiger Tratsch.
 
Wir haben erstmal das Schwimmen und Wechseln besprochen. Auf dem Rad. In einem Wettkampf. Sehr cool.
 
Als dann mal ein Motorrad neben uns auftauchte dachte ich noch: Boah, was n Spinner, was will der denn hier? Hier ist doch
gesperrt…..Und ne gelbe Weste mit „Kampfrichter“ hat er auch noch an.
Kampfrichter????? Ja, das sind die, die Yvonne angemeckert haben, sie solle aus meinem Windschatten verschwinden, usw.
Ich sagte noch: Ist doch ok, das ist meine Freundin, aber das wollten die nicht wissen.
 
So, Rad vorbei. Wir gemeinsam in die Wechselzone. Mann, läuft sich das Scheixxe mit den Radschuhen.
Schuhe wechseln, Banane, trinken dauerte gefühlt 10 Minuten.
Wir losgerannt. Schaue nach links: Yvonne mit Helm. Der dezente Hinweis meinerseits wurde damit quittiert, dass sie mir den
Helm in die Hand drückte und ich ihn zurück brachte.
 
Laufen war Quälerei. Aber irre. Stimmung, Musik, Getränkestand, das war für uns total faszinierend. Mit welcher Leichtigkeit uns andere Läufer
überholt haben. Sehr beeindruckend.
Irgendwann sind wir dann Hand in Hand ins Ziel gelaufen.
Völlig geflasht mit Medaille und alkfreiem Bier standen wir aufgedreht mit unseren Freunden da und haben uns gefeiert.
 
Der Virus hatte uns befallen. Wir wollten mehr.
Fortsetzung folgt.
 
P.S. Yvonne hatte übrigens 1 Minute Zeitstrafe für Windschattenfahren bekommen.:-)
 1.Triathlon Heilbronn
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